Nieder, Fabio

„Vom Himmel hoch, da kommt ein Engel her zu Dir“

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    Item number
    NM1377
    ISMN
    M-2032-1737-4
    EAN
    978-3-7333-0884-1
    €8.80incl. VAT, plus shipping

Description

year of composition: 2010-2011

"Ein intimes Klavierstück ohne Worte, aber mit klarem Textbezug und nach der Melodie von "Vom Himmel hoch" von Luther, in sehr gedehntem Tempo. Eine Art Choralfantasie mit verstecktem Cantus firmus. Hauptnoten in sehr hoher und am Schluss in sehr tiefer Lage figurativ umspielt. Der helle, schwebende Klang verschwindet am Schluss in der Tiefe. Eine einfache Idee, musikalisch überzeugend gestaltet."

Max Nyffeler, neue musikzeitung, Dezember 2011/Januar 2012

Abdruck mit freundlicher Genehmigung

"Schön zu sehen, dass es auch in der hermetischen Welt der Neuen Musik ein gesundes Verlangen nach Romantik gibt! [...] "Vom Himmel hoch ..." schildert, wie sich ein Engel der Erde nähert, sie für einen Augenblick berührt und wieder davonfliegt in den Himmel. Langsam entschwindet er in eine bessere Welt und lässt die Zuhörer beglückt und voller Sehnsucht zurück. Die Musik ist still, sehr ruhig und leicht, so dass ein einzelner Ton beinahe schon zu schwer ist. Ein Kind könnte das spielen. Mit ihrer Naivität und ihrem Humor erinnert mich diese Musik an die weihnachtlichen Erzählungen von Jostein Gaarder und vor allem Felix Timmermann. Die Musik von Fabio Nieder ist bei weitem das Interessanteste, das mir in jüngster Zeit untergekommen ist. Ich kenne keinen anderen zeitgenössischen Komponisten, dem es so mühelos gelingt, echte Spiritualität, Humor und eine entwaffnende Naivität mit kunstvoll gewirkten Techniken der Neuen Musik zu vereinen. Machen Sie sich selbst ein Bild ..."

PIANONews 1/2-2012 www.pianonews.de

Abdruck mit freundlicher Genehmigung

Eingespielt von Aldo Orvieto auf CD Obraz, Stradivarius STR 37093

"Fabio Nieder gehört zu den im besten Sinne eigenwilligen Komponisten, der in keine gängige Schublade passt, auch nicht in die von „Minimalismus“ und „Einfachheit“. Nieders Klangpoesie wird gespeist von ganz unterschiedlichen volksmusikalischen Quellen, insbesondere Südosteuropas. Das Lied ist also – ob mit oder ohne Stimme – ein wesentlicher Impuls, so auch in diesem Portrait, das einen weiten Bogen schlägt von lyrischen Klavierstücken bis zu akusmatischer Musik. Da erfreuen Kleinode pianistischer Reduktion ebenso wie hybride Klangräume in schrägen Mischungen elektronisch angereicherter Vokal- und Perkussionsklänge."

Dirk Wieschollek, neue musikzeitung, Oktober 2018

Abdruck mit freundlicher Genehmigung