Work details
- Year of composition
- 2024
Ausgaben
Purchase material
- Item number
- NM4219
- ISMN
- 979-0-2032-6965-6
- EAN
- 978-3-7333-3543-4
€11.00incl. VAT, plus shipping
Description
1. Plötzlich klopft es
2. Es war einmal
3. Und wenn sie nicht gestorben sind
„Benjamin Lang (* 1976) ist ausgesprochen vielseitig unterwegs. Der 49-Jährige ist studierter Komponist und Musiktheoretiker in einem. Beides lehrt er derzeit an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Die Liste seiner musiktheoretischen Veröffentlichungen ist mindestens ebenso lang wie die seiner Kompositionen, die vorrangig im Bereich Kammermusik angesiedelt sind. Das Klavier spielt da eine wichtige Rolle, hat als Solo-Instrument aber eine wesentlich geringere Präsenz. Mit dem neuen Klavierzyklus bekommt es im Gesamtwerk zweifellos mehr Gewicht. Dabei fällt sofort ein den drei Klavierstücken zugeschriebenes Attribut ins Auge: leicht. Benjamin Lang, der das kompositorische Handwerk u.a. bei Adriana Hölszky gelernt hat, komponiert Musik im Geiste der Avantgarde-Bewegungen des 20. Jahrhunderts, und die ist bekanntlich alles andere als leicht. Das trifft grosso modo auch auf Langs Musik zu, und gerade sein pianistisches Hauptwerk mit dem eigenwilligen Titel „ABDucensparese" ist eine dreizehnminütige Tour de Force experimenteller Spieltechniken. Davon kann bei den drei Klavierminiaturen allerdings keine Rede sein. Die Stücke mäandern zwischen sehr dissonant (die kleine Sekunde ist das Klopfintervall in „Plötzlich klopft es") und klangschön (lange Terzklänge in „Es war einmal"). Im letzten Stück findet man beides (reines D-Dur, flüchtige Fiorituren und Cluster). […] Die Stücke eignen sich sehr gut als Einstieg in die moderne Klaviermusik. Wer damit schon vertraut ist, wird seine Freude an diesen poetischen Kleinoden haben."
Robert Nemecek, PianoNews 1/2026
Abdruck mit freundlicher Genehmigung