Hirschfeld, C. René
* 1965

Caspar René Hirschfeld gehört zu den interessantesten und vielseitigsten Komponisten seiner Generation. Dabei entzieht sich seine Musik gängigen Kategorien wie Avantgarde oder Tradition, gilt als gleichermaßen zeitgemäß wie transzendent, strukturell komplex und sinnlich fassbar.
Seit der erfolgreichen Uraufführung seiner Kammeroper "Bianca" bei den Salzburger Festspielen 1991 wurden seine Werke in Europa, Asien, Lateinamerika und den USA gespielt. Ebenfalls 1991 dirigierte der Komponist selbst bei den Dresdner Musikfestspielen die Uraufführung seines Klavierkonzerts, nachdem er bereits 1985 als Dirigent in einem Kammerabend der Staatskapelle Dresden debütiert hatte. Im Jahr 2005 wurde sein Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester "Wandlungen V" beim offiziellen Festakt zur Verleihung der Kaiser-Otto-Medaille an Bundespräsident a.D. Dr. Richard von Weizsäcker im Magdeburger Dom uraufgeführt. 2009 spielte Hirschfeld als Solist die deutsche Erstaufführung seines Violinkonzertes; die Uraufführung fand 2008 beim Daegu International Contemporary Music Festival (Süd Korea) statt. 2021/22 war er composer in residence am Gesellschaftshaus - Haus der Musik der Landeshauptstadt Magdeburg. 2023 finanzierte die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt zwei Portraitkonzerte mit Werken für Orgel, Harfe und Flöte.
Hirschfelds Kompositionen erhielten nationale und internationale Preise, so z.B. 1984 beim internationalen Carl-Maria von Weber-Wettbewerb der Dresdner Musikfestspiele, beim Eisler-Preis 1986, Mendelssohn-Stipendium 1988/89, Göttinger Kompositionspreis für Gitarre 2000).
Sein umfangreiches Oeuvre umfasst Musiktheater, Ballette, Sinfonik, Chor- und Vokalmusik, Kammermusik, Solowerke, elektronische Musik aber auch Tangos, Jazz-Zyklen und Chansons und ist beim Verlag Neue Musik Berlin, Hofmeister Verlag Leipzig und becoco verlag erschienen. 2022 unterzeichnete er einen General-Vertrag mit dem Verlag Neue Musik Berlin.
Geboren wurde C. René Hirschfeld 1965 in Wernigerode und erhielt ab 1970 an der dortigen Musikschule seinen ersten Violinunterricht. Im Alter von 9 Jahren begann er zu komponieren, 1982 bis 1987 studierte er an der Hochschule für Musik ”Carl-Maria von Weber” Dresden Komposition (bei Udo Zimmermann) und Violine sowie als Nebenfächer Klavier und Dirigieren; 1987-89 setzte er das Studiums als Meisterschüler fort. Weitere wichtige Mentoren in dieser Zeit waren Wilfried Krätzschmar, Paul-Heinz Dittrich, der Tänzer und Choreograph Thomas Hartmann und der Musikwissenschaftler Peter Zacher. Zeitgleich studierte er autodidaktisch Tanz und Tanztheorie, war bis 1995 auch als Tänzer und
Performace-Künstler aktiv.
Bereits während seines Meisterschülerstudiums war Hirschfeld Lehrbeauftragter an der Dresdner Musikhochschule (bis 1991), anschließend bis 1994 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 1994 übersiedelte er für ein Jahr nach Schweden, ab 1995 lebte er als freiberuflicher Komponist in Berlin, bis er 2018 seinen Wohnsitz in seine Heimatstadt Wernigerode verlegte.
Hirschfeld ist Dozent der Komponistenklasse Sachsen Anhalt und künstlerischer Leiter des Ensemble Junge Musik Sachsen-Anhalt. Er ist außerdem Autor der 2bändigen, didaktisch neuartigen Violinschule „Meine Geigenwunderwelt“ (Heinrichshofen Verlag). 2017 veröffentlichte er sein Buch „Bewegung als strukturelles Gestaltungsmittel von Musik und anderen Künsten“.
Foto: © K. Reich
Aktuelles
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17. September 2026, Magdeburg, Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, 19:00 Uhr: Reiko Füting: als ein licht für gemischten Chor a cappella…
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10. September 2026, Goslar, Gustav-Adolf-Stabkirche: C. René Hirschfeld: Tanz des Nöck für Violine solo. Miranda Cuckson
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Werke
228 Werke
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Hirschfeld, C. René
MorgenSternBilder
Texte: Christian Mogenstern
FCh
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Hirschfeld, C. René
Sonett IX
Klar
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Hirschfeld, C. René
Solo
Klar
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Hirschfeld, C. René
Sonett VIII
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Klav
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10 heimliche Liebeslieder
nach Texten von Heinrich Heine
Ges, Klav
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solitude pour violon solo
Vl
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Kranichpaar im Dunkeln
5 Lieder nach altchinesischer Dichtung
Sopran, Klav
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Hirschfeld, C. René
Solo
BassKlar
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Hirschfeld, C. René
Tanz des Phönix I
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Sax-T
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Hirschfeld, C. René
Tanz des Phönix I
Sonett X
Pos
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Hirschfeld, C. René
Tanz des Phönix II
perpetuum mobile
Mar
Kaufmaterial Hirschfeld, C. René
Tanz des Phönix III
Version
Mar, Pos
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Hirschfeld, C. René
Tanz des Phönix III
Version
Mar, T-Sax
Kaufmaterial Hirschfeld, C. René
Der junge König
ein musikalisches Märchen nach Motiven von Oscar Wilde; Libretto: Tino Blazejewski
1.1.1.1. - 1.1.1.0. - P - S - Klav - Git - Str - Chor - Soli(14)
Leihmaterial Hirschfeld, C. René
Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch
märchenhafte Oper nach Michael Ende; Libretto: C. Hirschfeld, Liedtexte: Stephan Sprenger
1(Picc).1.1(BassKlar).1. - 1.1.1.0. - P - S(3) - Klav - Vl(2), Va(2), Vc(2)
Leihmaterial Hirschfeld, C. René
Bianca
Oper in einem Akt nach dem Bühnenstück "Florentinische Geschichte" von Oskar Wilde; Libretto: C. R. Hirschfeld nach O. Wilde
2(Picc).1.1.1. - 1.1.1.0. - S - Klav - Hf - Str - Soli(3)
Leihmaterial Hirschfeld, C. René
Tag des Friedens
2(Picc, A-Fl).2(EHn).1(BassKlar).0. - 2.2.2.0. - P - S(3) - Str - Solo-Klav
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Hirschfeld, C. René
M
für Fagott solo
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Hirschfeld, C. René
… wie des Grases Blumen …
Elegie für Viola solo; für Viola solo
Kaufmaterial Hirschfeld, C. René
Versuch, eine Fata Morgana zu vermessen
für Saxophon und Klavier
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Hirschfeld, C. René
Musik für Streichtrio
für Streichtrio
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Hirschfeld, C. René
Kleiner Albtraum eines verzweifelten Gitarristen
für Gitarre solo
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Hirschfeld, C. René
Klaviertrio Nr.1
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