Feiler, Dror

Dror Feiler lebt seit 1973 in Schweden und ist verheiratet mit der Künstlerin Gunilla Sköld-Feiler. Er studierte Neue Musik und spielte in der Jazzband Lokomotiv Konkret. Aufmerksamkeit erzielten er und seine Frau im Jahr 2004 mit dem Kunstwerk Snövit och sanningens vansinne (deutsch: Schneeweiß und der Wahnsinn der Wahrheit), das Anlass gab zu einer leichteren diplomatischen Krise zwischen Israel und Schweden. Feiler diente als Fallschirmjäger in den Israelischen Streitkräften und gehörte 1970 zu den ersten „refuzniks“ (Kriegsdienstverweigerern), die den Dienst in den israelisch besetzten Gebieten ablehnten. Feiler ist gegenwärtig Vorsitzender der europäischen Organisation European Jews for a Just Peace (EJJP) sowie deren schwedischen Sektion Judar för israelisk-palestinsk fred (JIPF).
Im April 2008 ließ das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks die Premiere seines Stückes Halat Hisar ausfallen, weil sich Musiker darüber beschwerten, dass die Musik, die auch Maschinengewehr-Klänge einschließt, Kopfschmerzen und Ohrenprobleme verursache. Die Uraufführung fand am 2. Oktober 2009 im Herkulessaal der Residenz statt.
Im Mai 2010 begleitete Feiler zusammen mit Schriftsteller Henning Mankell einen Konvoi der Free-Gaza-Bewegung und war an Bord der "Sofia", als der Konvoi von der israelischen Marine geentert wurde.
Werke

Feiler, Dror
Questions and Stones 3
für Glissando-Flöte und Zuspiel
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Feiler, Dror
שטיל קומט אום דער אומבאַשיצטער
Stille kommt um die Wehrlosen; für Glissandoflöte und Orgel
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Feiler, Dror
Galé
für Glissandoflöte solo
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