Glowatzki, Christian

sic bace

  • Auerbachs Floh im Stimmbruch
  • für Posaune solo

Werkangaben

Kompositionsjahr
2015

Ausgaben

  • Kaufmaterial

    Artikelnummer
    NM2882
    ISMN
    M-2032-3628-3
    EAN
    978-3-7333-2120-8
    €8.80inkl. MwSt., zzgl. Versand

Beschreibung

"Der im Raum Bad Windsheim lebende Kirchenmusiker und Musiklehrer Christian Glowatzki (geb. 1970) erhielt seine kompositorische Ausbildung bei Matthias Drude (Dresden), Joachim F.W. Schneider (Würzburg) und Gunther Martin Göttsche (Schlüchtern). Sein Werkverzeichnis enthält Kammermusik und geistliche Musik, die in erster Linie für den Gebrauch im eigenen Tätigkeitsfeld bestimmt ist. – Mit dem Titel sic bace gibt der Komponist lediglich den Tonvorrat seines humorvollen Vortragsstücks bekannt, wobei man die Worte jedoch rückwärts lesen muss, um auch den Ton „cis“ zu entdecken. Mit dem Untertitel „Auerbachs Floh im Stimmbruch“ verrät er indessen etwas mehr über seine musikalischen Ideen: Diese kreisen um den zwölftönigen „Auerbach-Floh“, ein älteres Gambenstück von Glowatzki. In dem Posaunenstück ist nach den Worten des Komponisten der Floh schon größer geworden und befindet sich im Stimmbruch – das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint. Der Spieler sollte sich indessen davor hüten, das Stück als Ulk-Nummer zu interpretieren, vielmehr sollte es ernsthaft gespielt werden und darf seinen innewohnenden Witz nicht verlieren. „Auerbach“ ist der Name eines berühmten Weinkellers in Leipzig, in dem nach Goethes Darstellung Mephisto das als politische Satire gemeinte „Flohlied“ zur Aufmunterung von Dr. Faustus und seiner studentischen Zechkumpane singt."

Prof. Dr. Klaus Hinrich Stahmer


sic bace von Christian Glowatzki ist auch abgedruckt im Sammelband Neue Töne – Musik für Posaune

NEUE TÖNE – ein Projekt des Tonkünstlerverbandes Bayern e. V.

Der Band „Trompete und Posaune“ innerhalb der vom Tonkünstlerverband Bayern herausgegebenen Edition „Neue Töne“ erschließt für alle Schwierigkeitsgrade vom Anfänger bis zum Meisterklassenstudenten, für Solo- und Ensemblespiel die Musik unserer Gegenwart. Die Auswahl der Werke erfolgte über den „Herbert-Baumann-Wettbewerb“ im Jahr 2015.

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