Kotschy, Johannes

Orientalisch: Rast

  • (aus: Fremde Töne)
  • für Violine solo

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    NM974d
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Beschreibung

abgedruckt im Sammelband Augsburger Violinbuch, Bd. 3

"Am Schliersee geboren und an der Universität Mozarteum Salzburg zum Komponisten ausgebildet, machte sich Johannes Kotschy (*1949) schon früh auf die Suche nach neuen und vor allen Dingen naturnahen Tonsystemen. Unermüdlich erforschte er die akustischen und mathematischen Grundlagen von Musik, erfand und entwickelte neue Instrumente und setzte sich für ein Umdenken innerhalb des vom temperierten Tonsystem bestimmten westlichen Musikbetriebs ein. Längst kein Einzelkämpfer mehr, kann er heute die Früchte seines Einsatzes ernten: Werke wie das „Mondsee-Oratorium“ nach Texten des Mondseer Mönchs Johannes Hauser und viele weitere lassen die sichere Handhabung der zur „ekmelischen“ Musik gehörenden Systeme erkennen. Mit der Wahl des Titels „Orientalisch: Rast“ verweist der in Salzburg ansässige Komponist auf eine arabische Skala (maqam) gleichen Namens, bei der „neutrale“, d.h. zwischen der kleinen und der großen Terz liegende Terzen den Charakter bestimmen. Die Musiker erzählen mit ihrer Musik Geschichten – und so eine Geschichte wird hier erzählt."

Prof. Dr. Klaus Hinrich Stahmer

"In Johannes Kotschys Orientalischer Rast integrieren sich Vierteltöne sehr geschickt in die Klangsprache."

neue musikzeitung, Mai 2010

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