Müller-Wieland, Jan

Libero, fragile

  • für Violine solo

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    NM974g
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Beschreibung

abgedruckt im Sammelband Augsburger Violinbuch, Bd. 3

"Der gebürtige Hamburger Jan Müller Wieland (1966) – ausgebildet bei Friedhelm Döhl in Lübeck, Hans Werner Henze in Köln und Oliver Knussen in Tanglewood – war verschiedentlich Composer in residence, ehe er die Kompositionsklasse an der Hochschule für Musik und Theater München übernahm. In seinen Opern und Liedkompositionen präsentiert sich Müller-Wieland als Schöpfer einer am echten und intensiven Ausdruck orientierten Musik. Zugleich verraten seine orchestralen und kammermusikalischen Partituren ein großes Interesse an formal stringenten Lösungen. Das mit „Libero, fragile“ überschriebene Violinsolo steht inhaltlich im Zusammenhang mit Müller-Wielands Violinkonzert Ballad of Ariel, wo es ursprünglich als Kadenz diente. Äußerst zart in der Tongebung und zuweilen sogar „tonlos auf dem Steg“ (Takt 24) zu spielen, bahnt in der ersten Hälfte eine ruhige Erzählung sich an, ehe die Musik sich in der zweiten Hälfte in regelmäßiger Wellenbewegung verströmt."

Prof. Dr. Klaus Hinrich Stahmer

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