Iranyi, Gabriel

Fünf Studien zu Bildern von Paul Klee

  • für Bläserquintett

Werkangaben

Besetzung
Fl, Ob, Klar, Hn, Fg

Ausgaben

  • Kaufmaterial

    Artikelnummer
    NM1120
    ISMN
    M-2032-1206-5
    EAN
    978-3-7333-0599-4
    €42.00inkl. MwSt., zzgl. Versand

Beschreibung

"Der freischaffend in Berlin arbeitende Komponist und promovierte Musikwissenschaftler Gabriel Iranyi findet die Inspiration zu seinen Werken oftmals in außermusikalischen Bezügen. So auch in den "Fünf Studien", in denen sich Iranyi als sicherer Gratwanderer zwischen "archetypischen Elementen und vielschichtigen Strukturen der Neuen Musik" (György Kurtág über Gabriel Iranyi) erweist."

ensemble, Februar/März 2012 

 

„Paul Klee selbst schrieb 1898 in einem Brief, dass zwar die Pinselgöttin seine „Frau“ wäre, jedoch die Musik allein seine „Geliebte“. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Gabriel Iranyi fünf Bildern von Klee anvertraute und sie in die Sprache der Geliebten überschrieb. Die einzelnen Bilder sind stark tonal geprägt und fordern zugleich über spezielle Spieltechniken das Beherrschen des Instrumentes. Plötzliche Sforzati unterbrechen immer wieder das breite und weiche Fundament der unterliegenden Harmonik („Der zerbrochene Schlüssel“) oder führen in wogende Wellenbewegungen („Schwungkraft“). Eine „Katastrophe in Traum“ erzeugt Iranyi durch den penetranten Wechsel von verschiedenen Dynamiken und subtilen Veränderungen der Spieltechniken. Im vorletzten Bild „Nacht-Blüte“ lässt er durch Überwiegen der Lauterzeugung aufgrund des Instruments eine mystische, tragende Stimmung erzeugen. Mit der „Studie zu ,Rotation‘“ schließt Iranyi für den Instrumentalisten technisch äußerst anspruchsvoll diesen Zyklus. Der letzte Satz stellt durch seine versetzte Rhythmik und Spielanweisungen wie „Individualemente“ das Zusammenspiel der Instrumentalisten auf eine kleine Probe. Dieses subtile Werk könnte daher den Einstieg erfahrener Musiker in die Welt der Neuen Musik erleichtern.“

Hagen Andert, neue musikzeitung, Ferbruar 2012