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- NM1662c
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Beschreibung
abgedruckt im Sammelband Neue Töne – Musik für Percussion, Bd. 1: Solo
"Bereits in jungen Jahren erhielt Dorothee Eberhardt (*1952) vielseitigen Instrumentalunterricht, doch absolvierte sie zunächst ein Studium der Orientalistik, Philosophie und griechischen Philologie, ehe sie sich ausschließlich der Musik widmete. Sie studierte in London am Trinity College of Music sowie am Goldsmiths College. Unter ihren Lehrern ist in erster Linie der tschechische Komponist Antonín Tucapsky zu nennen. Nach ihren Hochschulabschlüssen arbeitete sie zunächst in London als Komponistin und Musikpädagogin, ehe sie 1992 nach München übersiedelte. Ihr umfangreicher Werkkatalog weist vor allem Klavier- und Kammermusik auf, mit der sie regelmäßig auf den Konzertpodien des In- und Auslands vertreten ist. In El Conde de Gondomar nimmt ein Naturbild klangliche Gestalt an. Die Szene spielt an der Westküste Spaniens. Eine Bergfestung gleichen Namens erhebt sich auf einer Landzunge über dem Meer, das sich „je nach Wind und Wetter in verschiedenen Zuständen zeigt“ (DE). Und diese unterschiedlichen Stimmungen lässt die Komponistin hörbar werden: „Meine Musik beginnt ganz ruhig und wird dann immer aufgewühlter, bis sie (T. 68) einen ersten Höhepunkt erreicht. Abrupt beruhigt sie sich (T. 72), die Stimmung wird freundlich, um anschließend (T. 109) wieder bewegter zu werden, bis schließlich (T. 115) Intensität und Wildheit der Musik ihren Höhepunkt erreichen.“ (DE) Symbolhaft finden die periodischen Bewegungen der Meereswellen ihren Niederschlag im regelmäßigen Wechsel von 5er- und 6er-Takten."
Prof. Dr. Klaus Hinrich Stahmer