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- NM1662g
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Beschreibung
abgedruckt im Sammelband Neue Töne – Musik für Percussion, Bd. 1: Solo
"Der aus Passau stammende Nicolaus A. Huber (*1939) studierte in München Komposition bei Franz Xaver Lehner und Günter Bialas. Entscheidend geprägt wurde er indessen erst durch die Teilnahme an Kursen von Karlheinz Stockhausen, einem Studienaufenthalt bei Luigi Nono sowie durch Zusammenarbeit mit Josef Anton Riedl im Siemens-Studio für elektronische Musik in München. Werke wie „Traummechanik“ für Schlagzeug und Klavier (1967), vor allem aber „dasselbe ist nicht dasselbe“ für kleine Trommel (1978) lassen das besondere Interesse des bis 2003 an der Folkwang-Hochschule in Essen lehrenden Komponisten an rhythmischen Phänomenen erkennen. Hubers Partituren vermitteln dem Hörer stets das Gefühl einer klaren und übersichtlichen Disposition des Klangmaterials, welches bei aller Reduktion doch sinnlich wirkt und Tiefenschichten anspricht. So genügt dem Komponisten für seine Clash Music ein Paar kleiner bis mittelgroßer Handbecken. Gleichgültig, ob nur ein Spieler das Stück aufführt oder mehrere synchron agierende Spieler die Partitur gemeinsam realisieren: Präzision im timing und zielsichere Genauigkeit in der Bewegung sind die Garantie für eine eindrückliche Wirkung. Dabei kann das Klanggeschehen durchaus auch vom Wechsel solistischer und gemeinsam gespielter Abschnitte bestimmt sein. Dafür empfiehlt es sich, dass die Interpreten eine Choreografie erarbeiten, welche die Struktur verdeutlicht, und vor allem sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass die Vorführung auch optisch stimmig sein muss."
Prof. Dr. Klaus Hinrich Stahmer