Buchholz, Thomas

Apotheosis

  • für gemischten Chor a cappella

Ausgaben

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    Artikelnummer
    NM897
    ISMN
    M-2032-0960-7
    EAN
    978-3-7333-0479-9
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Beschreibung

 "Thomas Buchholz hat sich für sein 12-stimmiges Werk "apotheosis" von Richard Wagner inspirieren lassen. Die zwei Teile der Komposition sind mit "Wald-Weben" und "Feuer-Zauber" überschrieben; Werktitel aus Wagners Opern "Siegfried" und "Die Walküre". Dabei verzichtet er aber auf die Übernahme musikalischer Zitate, vielmehr greift er auf die Aussagekraft der beiden Titel zurück, um sehr freie Assoziationen entstehen zu lassen. Der erste Teil besteht fast ausschließlich aus den Vokalen a und e, die dem "Wald-Weben" entnommen sind. Nach einem strengen Muster baut sich das Tongewebe in ruhigem Metrum von den tiefsten Stimmen herauf. Innerhalb eines sehr dichten Satzes sind in den einzelnen Stimmgruppen jedoch nur Bewegungen im Rahmen weniger Halbtöne vorgesehen, wodurch tatsächlich das Bild eines dichten Waldes entstehen kann, in dem alles miteinander verwoben zu sein scheint. Auch der zweite Teil enthält keinen Text im eigentlichen Sinn, sondern nur Fantasie-Silben, die in Wagners Opern anzutreffen sind: "Waga", "Wele" und "Weia". Dieser Teil folgt einem ebenso strengen Kompositionsmuster, steht jedoch durch ein sehr schnelles Grundtempo und extremere Stimmführungen in deutlichem Gegensatz zumersten Teil. Stimmeinsätze in rascher Abfolge, starke dynamische Kontraste und expressive Harmonik lassen das Feuer durchaus spürbar werden. [...] In insgesamt rund elf Minuten Musik entsteht für den Hörer durch den Einsatz der unterschiedlichsten Stilmittel vor allem in klanglicher Hinsicht ein eindrucksvolles Erlebnis."

NEUE CHORZEIT 9-2009

 

"Sein zweisätziges Werk apotheosis für gemischten Chor a cappella von 2007 (UA am 30.08.2008, Chemnitz) verlangt durchgängig einen 12-stimmigen Chor, der auf Vokalisen singt. Die Teile sind übertitelt mit „Wald-Weben“ und „Feuer-Zauber“. Wie der Komponist anmerkt, versteht sich dieser Bezug auf Wagner (ohne thematisches Material zu übernehmen oder zu imitieren) als freie Assoziation am Titel der musikalischen Szenen. Entsprechend klingt im 1. Satz „ein Gewebe von Tönen in einer erdachten Assoziation an die Lebendigkeit des Waldes, in dem alle Geräusche und Klänge miteinander verwoben zu sein scheinen“, gegeneinander phasenverschoben in den einzelnen Stimmen. Das Motiv des Feuers schöpft Buchholz „aus dem Keim einer in sich um die kleine Sekunde gespiegelten Melodie, die durch Imitation in Kleinterz-Transpositionen zu einer Welle aufschaukelt und verebbt.“"

Chor und Konzert 1/2009